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Wozu gibt es einen Alzheimer-Test?

Ein Alzheimer-Test bietet drei Chancen.

  1. Er kann dabei helfen zu erkennen, ob sich zum jetzigen Zeitpunkt in einem auffälligen Ausmaß Eiweißmoleküle an die Nervenbahnen heften. Diese Ablagerungen werden Plaques genannt und sie beeinträchtigen das Funktionieren der Nervenzellen massiv. Sie führen zu einer entzündlichen Reaktion umgebender Immun- und Gliazellen, die auf unterschiedliche Weise die Alzheimer-Demenz vorantreiben. Ein solcher Befund kann durch Fachärztinnen und -ärzte weiter untersucht und behandelt werden.
  2. Er kann in Kombination mit einer ärztlichen Untersuchung und einem kurzen Test dabei helfen zu erkennen, ob Beschwerden (z.B. Gedächtnisverlust, Orientierungslosigkeit, Unruhezustände und Sprachstörungen) möglicherweise Ausdruck einer Alzheimer-Pathologie sind. Diese kann durch Fachärztinnen und -ärzte weiter untersucht und behandelt werden.
  3. Er verändert die Risikoabschätzung, in den nächsten zehn Jahren an der Alzheimer-Demenz zu erkranken bzw. schwerwiegende Einbußen der kognitiven Fähigkeiten (z.B. Demenzerscheinungen) zu erleben. Diese Informationen können Patientinnen und Patienten für ihre Lebensplanung nutzen.